{"id":797,"date":"2018-08-20T08:00:08","date_gmt":"2018-08-20T06:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/video-marketing-by.schwarzer.de\/blog\/?p=797"},"modified":"2023-12-22T11:23:20","modified_gmt":"2023-12-22T10:23:20","slug":"codecs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/video-marketing-by.schwarzer.de\/blog\/codecs\/","title":{"rendered":"Codecs: Die wichtigsten Codec Packs im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p><!-- <ezTOC> -->Es ist einfach nur nervig, wenn ein ben\u00f6tigtes Codec zum Abspielen einer Mediendatei auf dem Computer fehlt. Ob Audio- oder Videocodecs: Wenn die Datei nicht abgespielt werden kann, winkt als schnelle L\u00f6sung ein Codec Pack.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Un\u00fcberschaubare Vielfalt an Codecs<\/h2>\n<p>\u00dcber die Jahre hinweg, in denen verschiedene Entwickler ihre Projekte verfolgt haben, ist die Zahl an Videocodecs und Audiocodecs immer gr\u00f6\u00dfer geworden. Auf der Suche nach dem ultimativen Codec, das alle Anforderungen an Dateigr\u00f6\u00dfen, Qualit\u00e4t und Kompatibilit\u00e4t erf\u00fcllt, ist der Stein der Weisen immer noch nicht entdeckt worden. Das liegt daran, dass die verschiedenen Anforderungen f\u00fcr den Einsatz von Musik und Videos eben nicht universell anwendbar sind.<\/p>\n<p>Ein Dreistunden-High-End-Film in UltraHD-Aufl\u00f6sung f\u00fcr das Heimkino im Wohnzimmer muss andere Anforderungen erf\u00fcllen als ein zw\u00f6lfsek\u00fcndiges Video, das man auf dem Smartphone im Vorbeiscrollen wahrnimmt. Doch wie auch immer: Fehlt das richtige Codec, ist man aufgeschmissen. Die Installation eines gro\u00dfen Codec-Packs, wie es sie in gro\u00dfer Vielfalt im Internet kostenlos zum Download gibt, erscheint zun\u00e4chst als perfekte L\u00f6sung. Doch das ist sie nicht immer.<\/p>\n<h2>Video: 2015 &#8211; Was ist Open Source, wie funktioniert das?<\/h2>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/Tb6xrCSUB0Y\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2>Zu viele K\u00f6che k\u00f6nnen den Brei verderben<\/h2>\n<p>Viele Codec-Packs sind als Open-Source-Projekte angelegt und bestehen daher zum gro\u00dfen Teil aus lizenzfreien Open-Source-Codecs. Auf der einen Seite hat das nat\u00fcrlich den Vorteil, das sie in der Regel kostenlos heruntergeladen und genutzt werden k\u00f6nnen. Auf der anderen Seite bedeutet Open-Source eben auch immer, dass ein Projekt niemals wirklich abgeschlossen und eine gro\u00dfe Community an der Programmierung beteiligt ist. Gerade wenn man immer sofort die neuesten Versionen verwendet, tut man sich nicht immer einen Gefallen, denn diese sind l\u00e4ngst nicht immer so ausgereift und getestet wie kommerzielle Codecs.<\/p>\n<p>Im besten Fall funktioniert alles reibungslos, aber wenn das nicht der Fall ist, k\u00f6nnen inkompatible Videocodecs sogar dazu f\u00fchren, dass ein System insgesamt instabil wird und nicht mehr richtig l\u00e4uft. Und selbst, wenn einzelne Codecs aus der Sammlung eigentlich gut funktionieren, kann die Installation eines Packs zur Inkompatibilit\u00e4t mit anderen Elementen des vorher stabil laufenden Systems f\u00fchren. Besonders unsauber installierte Codecs haben schon so manche Neuinstallation von Windows erforderlich gemacht \u2013 und das ist sehr \u00e4rgerlich. Denn einmal installiert, lassen sich viele Codecs nicht so ohne Weiteres wieder aus den Tiefen des Systems entfernen.<\/p>\n<h2>Nicht immer mit allen Komponenten kompatibel<\/h2>\n<p>Ein weiterer Faktor in Sachen Kompatibilit\u00e4t ist die individuelle Ausgestaltung von Computersystemen. W\u00e4hrend bei Apple und anderen geschlossenen Systemen nur Komponenten eines Herstellers bzw. dessen Spezifikationen verbaut werden, gleichen PCs nicht selten zusammengew\u00fcrfelten Frankenstein-Gebilden, die mit unterschiedlichen Elementen wie Soundkarten, Video- und Grafikkarten, verschiedenen Speicherkonzepten und nicht zuletzt unterschiedlichen Betriebssystemen zurechtkommen m\u00fcssen. Was bei dem einen User und dessen Systemkombination problemlos funktioniert, kann bei einem anderen System zur Verzweiflung f\u00fchren.<\/p>\n<p>Sehr frustrierend ist dabei, dass die Ursache f\u00fcr Kompatibilit\u00e4tsprobleme selten offensichtlich ist. Codecs spielen dabei eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle, weswegen man nicht blind alle m\u00f6glichen Codecs installieren sollte, sondern nur die, die man wirklich ben\u00f6tigt. Gute Codec-Packs erm\u00f6glichen zudem die Einzelinstallation ben\u00f6tigter Komponenten, ohne die Notwendigkeit, alles auf einmal installieren zu m\u00fcssen. Das setzt allerdings voraus, dass der User die entsprechenden Kenntnisse besitzt, welches Codec er nun wirklich ben\u00f6tigt.<\/p>\n<h2>Warum gibt es immer neue Codecs?<\/h2>\n<p>Dadurch, dass inzwischen fast jeder mit seiner Smartphone-Kamera Videos erstellt und diese ins Internet hochl\u00e4dt, ist die Sache noch un\u00fcbersichtlicher geworden. Zahllose Videos von verschiedenen Systemen, die auf allen Ger\u00e4ten abgespielt werden sollen, erfordern nat\u00fcrlich auch das richtige Codec. Konnte man fr\u00fcher mit einigen wenigen Codecs auskommen, um etwa eine DVD am Rechner anzusehen oder eigene Videos zu erstellen, sind exotische Formate, mit denen man fr\u00fcher nie in Kontakt gekommen w\u00e4re, durch die schnelleren \u00dcbertragungen im Internet heute nur noch einen Steinwurf entfernt.<\/p>\n<p>Codec-Sammlungen in Form von Packs haben also durchaus ihren Sinn. Etwas merkw\u00fcrdig kann es werden, wenn pl\u00f6tzlich Videos nicht mehr vom System abgespielt werden, die bislang immer problemlos funktioniert haben. Dann liegt es in der Regel daran, dass ein Update oder Upgrade des Betriebssystems oder des Videoplayers ein bestimmtes Codec nicht mehr enth\u00e4lt bzw. unterst\u00fctzt. So konnte man fr\u00fcher mit dem Windows Media Player fast alle wichtigen Codecs abdecken, doch aus Lizenzgr\u00fcnden ist die fr\u00fcher standardm\u00e4\u00dfige Implementierung von MPEG 2 beispielsweise beendet worden.<\/p>\n<h2>Video: DivX Plus Converter &#8211; Videos schnell und bequem konvertieren | Winload.de<\/h2>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/E3IuMTIK3-s\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2>Welche Codecs sind \u00fcberhaupt installiert?<\/h2>\n<p>Neben MPEG ist heute DIVX eines der wichtigsten Codecs im Videobereich f\u00fcr Windows-Nutzer. Die meisten Videoplayer unterst\u00fctzen die g\u00e4ngigsten Codec-Varianten ohnehin, so dass in der Regel nur der richtige Player installiert werden muss. M\u00f6chte man das nicht oder ben\u00f6tigt man weitere, exotischere Codecs zur Wiedergabe von Filmen und Musik, ist die Einzelinstallation oft umst\u00e4ndlich und f\u00fcr Laien nicht immer ganz einfach. Codec-Packs versprechen Abhilfe, denn sie lassen sich fast immer mit einem Klick installieren. \u00dcber die Vor- und Nachteile haben wir eben schon kurz gesprochen, weswegen wir das nicht nochmal im Detail ausf\u00fchren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Nur soviel: Wer ein Codec nicht unbedingt ben\u00f6tigt, sollte es nach M\u00f6glichkeit auch nicht blind installieren, nur weil es in einem Paket enthalten ist. Denn Deinstallationen k\u00f6nnen wirklich schwierig werden, wenn ein Videocodec sich erst einmal tief eingenistet hat. Selbst erfahrene Anwender haben meist keine Ahnung, welche Codecs \u00fcberhaupt auf ihrem Rechner installiert sind. Das geh\u00f6rt nun auch nicht zu den Dingen, mit denen man allt\u00e4glich konfrontiert wird. Generell hilft das systeminterne Windows-Tool MSINFO32.exe weiter, die installierten Codecs zu ermitteln. In der System\u00fcbersicht unter den Men\u00fcpunkten \u201eKomponenten\u201c und \u201eMultimedia\u201c finden sich entsprechende Eintr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Der Haken dabei: Diese \u00dcbersicht ist nicht wirklich \u00fcbersichtlich und es fehlen oft wichtige Informationen, denn rein programmspezifische Module werden nicht aufgelistet. Um alle Video- und Audiocodecs auf dem Rechner zu finden, gibt es diverse Freeware-L\u00f6sungen, die diese Aufgabe besser erf\u00fcllen. Mit G-Spot kann man beispielsweise nicht nur die bereits installierten Codecs identifizieren, sondern auch feststellen, welche Videodatei mit welchem Videocodec funktioniert. Au\u00dferdem werden viele weitere Infos \u00fcber das Video angezeigt, wie Filml\u00e4nge, Bitrate und Aufl\u00f6sung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Anwender, die viel mit Videos hantieren, eine sehr n\u00fctzliche Funktion. \u00dcber die System-Listenfunktion kann man au\u00dferdem jedes aktuell auf dem System installierte Codec anzeigen lassen. \u00c4hnliche Funktionalit\u00e4ten bietet die Freeware MediaInfo. Es erscheint zwar auf den ersten Blick etwas kompliziert, sich auf diese Weise die ben\u00f6tigten Informationen zu holen, aber mit der korrekten Identifizierung des ben\u00f6tigten Codecs muss man eben nicht raten, was man installieren muss.<\/p>\n<figure id=\"attachment_810\" aria-describedby=\"caption-attachment-810\" style=\"width: 798px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/video-marketing-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Codecs-die-wichtigsten-zur-Videobearbeitung.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-810\" src=\"https:\/\/video-marketing-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Codecs-die-wichtigsten-zur-Videobearbeitung.jpg\" alt=\"Neben MPEG ist heute DIVX eines der wichtigsten Codecs im Videobereich f\u00fcr Windows-Nutzer. Die meisten Videoplayer unterst\u00fctzen die g\u00e4ngigsten Codec-Varianten ohnehin, so dass in der Regel nur der richtige Player installiert werden muss. (#01)\" width=\"798\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/video-marketing-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Codecs-die-wichtigsten-zur-Videobearbeitung.jpg 798w, https:\/\/video-marketing-by.schwarzer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Codecs-die-wichtigsten-zur-Videobearbeitung-300x176.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 798px) 100vw, 798px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-810\" class=\"wp-caption-text\">Neben MPEG ist heute DIVX eines der wichtigsten Codecs im Videobereich f\u00fcr Windows-Nutzer. Die meisten Videoplayer unterst\u00fctzen die g\u00e4ngigsten Codec-Varianten ohnehin, so dass in der Regel nur der richtige Player installiert werden muss. (#01)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Welche Komplettpakete sind g\u00e4ngig?<\/h2>\n<p>Das bereits erw\u00e4hnte DIVX geh\u00f6rt zu den am h\u00e4ufigsten genutzten Videocodecs auf Computern. Es gilt als besonders effizient hinsichtlich der Komprimierung bei gleichzeitig m\u00f6glichst guter Bildqualit\u00e4t. Nur wenige wissen heute noch, dass es eigentlich das Produkt eines illegalen Hacks von Microsofts Media Player war. Der Hacker Jerome Rota zog sich das MPEG-4-Codec aus dem Player heraus und optimierte ihn. Das heutige Videocodec, das diesen Namen DIVX tr\u00e4gt, hat aber damit nichts mehr zu tun, denn es wurde mittlerweile komplett neu entwickelt. Als typisches OpenSource-Gegenst\u00fcck hat sich bei manchen Nutzern die Alternative Xvid zur Wiedergabe von MPEG-4-Dateien etabliert. Fast alle Videoplayer und Schnittsoftware-L\u00f6sungen setzen auf dieses Codec, das kaum hinter dem Original zur\u00fcckstecken muss.<\/p>\n<p>Nun ist es durchaus m\u00f6glich, all die am h\u00e4ufigsten verwendeten Codecs manuell zu installieren und zu identifizieren. Das mag auch sinnvoll sein, wenn man sich halbprofessionell mit der Erstellung von Videos besch\u00e4ftigt und sich bestens in der Materie auskennt (und sich nat\u00fcrlich auch in den Tiefen von Windows entsprechend zurechtfindet). Die meisten User haben aber weder die Zeit noch das Interesse, das zu tun und greifen auf die praktischen Codec-Packs zur\u00fcck. Doch welche Komplettpacks gibt es eigentlich und was gibt es dabei zu beachten? Unter den vielen im Netz verf\u00fcgbaren Paketen f\u00fcr Video- und Audiocodecs haben sich besonders zu den beliebtesten gemausert.<\/p>\n<p>Diese sind:<\/p>\n<ul>\n<li>K-Lite Codec Pa<\/li>\n<li>Vista Codec Packag<\/li>\n<li>XP Codec Pack<\/li>\n<li>Combined Community Codec Pack (CCCP)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hinzu kommen besondere L\u00f6sungen f\u00fcr Anwender, die dann erforderlich sind, wenn man unter Windows die Apple-Formate oder die (inzwischen weniger gebr\u00e4uchlichen) Real-Formate wiedergeben m\u00f6chte. Denn die daf\u00fcr ben\u00f6tigte Software (Quicktime bzw. RealPlayer) nervt viele Windowsnutzer durch ihre extreme Hartn\u00e4ckigkeit und tiefe Systemverwurzelung. Alternativ kann man zu den L\u00f6sungen Quicktime Alternative bzw. Real Alternative greifen, die wesentlich weniger dominant sind und einen nicht mit den \u00fcblichen Dingen nerven, die Windows-Nutzer an Quicktime und Real-Media regelrecht zu hassen gelernt haben.<\/p>\n<h2>Video: So installieren Sie K-Lite Codec Pack 13.3.0 Mega<\/h2>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/nER5C1SWrJ0\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2>K-Lite Codec Pack<\/h2>\n<p>Es ist wohl aktuell das bekannteste und beliebteste Pack f\u00fcr Video- und Audiocodecs. Mit K-Lite bekommt der Nutzer eine gro\u00dfe Zahl g\u00e4ngiger Codecs in einer praktischen Freeware-Variante. Diese wird sehr oft aktualisiert und bietet somit immer Zugang zu den neuesten Codecs, die im Allgemeinen auch sorgf\u00e4ltig von den Entwicklern ausgesucht werden, bevor sie den Weg in die Ver\u00f6ffentlichung finden. Wer sich das K-Lite Pack herunterladen m\u00f6chte, wird zun\u00e4chst vor die Entscheidung gestellt, welche Variante installiert werden soll. Denn es gibt verschiedene Pakete f\u00fcr unterschiedliche Anforderungen.<\/p>\n<p>Mit K-Lite Basic erh\u00e4lt man beispielsweise nur einige wenige Audiofilter sowie die Videokomponenten zur Wiedergabe von DIVX- und Xvid-Dateien. Das d\u00fcrfte f\u00fcr die wenigsten Anwender genug sein, daher ist die Standardversion diejenige, die f\u00fcr die meisten User geeignet ist. Dar\u00fcber hinaus gibt es die Versionen Full und Mega, die so gut wie keine W\u00fcnsche mehr offen lassen in Sachen lizenzfreie Codecs. Nun greifen viele Anwender voreilig zur Mega-L\u00f6sung nach dem Motto \u201eviel hilft viel\u201c, aber wie bereits besprochen, kann man sich damit auch das System instabil machen. K-Lite Mega ist besonders f\u00fcr User geeignet, die selbst Videos produzieren und die Encoder-Einstellungen daher in allen Details beeinflussen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Speziell bei der Installation mehrerer Codecpacks kommt es vor, dass Versionen doppelt oder unsauber \u00fcber \u00e4ltere Versionen installiert werden. Dort liegt die gr\u00f6\u00dfte Gefahr, ein System instabil zu machen. Die saubere Installation und Deinstallation ist also besonders wichtig, ein Faktor, der f\u00fcr K-Lite spricht, denn bei diesem Pack bekommt man einen sehr intelligent aufgebauten Installer, mit dem sich solche Probleme effektiv vermeiden lassen. So erkennt dieser Installer, ob man bereits andere Pakete auf dem System installiert hat und hilft dabei, alte oder unsauber installierte Versionen von Codecs zu identifizieren und zu deinstallieren. Hier macht sich die hohe Update-Frequenz von K-Lite positiv bemerkbar.<\/p>\n<p>Die enthaltenen Codecs arbeiten problemlos mit den meisten g\u00e4ngigen Videoplayern zusammen, die mit DirectShow funktionieren. Dazu z\u00e4hlen etwa der Windows Media Player oder auch der Media Player Classic, der im Lieferumfang von K-Lite Mega \u00fcbrigens enthalten ist. Zus\u00e4tzlich gibt es einige exotischere Codecl\u00f6sungen sowie RealAlternative, um die Dateien im Real-Media-Format abspielen zu k\u00f6nnen. Insgesamt ist K-Lite nicht nur eine sehr popul\u00e4re, sondern auch sehr empfehlenswerte L\u00f6sung zum Wiedergeben der g\u00e4ngigsten Video- und Audiodateien. Durch die gute Installationshilfe kann man Fehler vermeiden, die zu Systemabst\u00fcrzen und Instabilit\u00e4t f\u00fchren k\u00f6nnen. Dennoch sollte man auch bei diesem Pack immer nur das installieren, was man wirklich ben\u00f6tigt.<\/p>\n<h2>Vista Codec Package<\/h2>\n<p>Vor allem Nutzer \u00e4lterer Computer verwenden noch immer lieber Windows XP oder Windows Vista. Sei es aus Geschmacksgr\u00fcnden oder einfach deshalb, weil diese Betriebssysteme auf \u00e4lteren Rechnern meist besser laufen. F\u00fcr diese Anwender ist das Vista Codec Package eine gute Alternative zu Varianten, die nur f\u00fcr Ger\u00e4te ab Windows 7 optimiert sind. Mit dem Vista Codec Package bekommt man eine sehr umfassende Bibliothek an Video- und Audiocodecs, die von den meisten Mediaplayern zur Wiedergabe von entsprechenden Multimedia-Dateien ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>Obwohl die Sammlung den Namen Vista tr\u00e4gt, ist sie auch noch mit dem \u00e4lteren Windows XP kompatibel. Gerade im Hinblick auf eine schlanke Systemarchitektur ohne unn\u00f6tigen Ballast empfehlen die Entwickler des Vista Package explizit die Verwendung des Media Player Classic. Allerdings funktioniert es auch mit zahlreichen anderen g\u00e4ngigen Playern. Bei der Installation sollte man darauf achten, etwaige \u00e4ltere Versionen von Codecs sauber zu deinstallieren bzw. die neuen Versionen richtig zu installieren, da es ansonsten zu Problemen mit der Systemstabilit\u00e4t kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h2>Video: Windows Mediaplayer Codec Pack<\/h2>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/KqcemDP7Vu4\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h2>XP Codec Pack<\/h2>\n<p>Auch dieses Paket ist vor allem f\u00fcr Nutzer \u00e4lterer Systeme interessant, die Codecs f\u00fcr verschiedene Multimedia-Formate installieren m\u00f6chten. Insbesondere die Wiedergabe von MP3-Dateien oder von Film-DVDs ist nicht mit jedem Mediaplayer ab Werk m\u00f6glich. F\u00fcr Nutzer \u00e4lterer Installationen ist daher das XP Codec Pack gut geeignet. \u00c4hnlich wie beim K-Lite Mega Pack bekommt man den kostenlosen Media Player Classic dazu, der sich durch seine schlanke Architektur auszeichnet und die Ressourcen des Systems nicht unn\u00f6tig belastet.<\/p>\n<h2>Combined Community Codec Pack (CCCP)<\/h2>\n<p>Dieser von seiner Namensgebung und Optik scherzhaft an die alte englische Abk\u00fcrzung der UdSSR angelehnte Pack war fr\u00fcher unter dem Namen Matroska Pack bekannt und enth\u00e4lt viele verschiedene Video- und Audiocodecs. Insbesondere wenn man das (relativ seltene) Dateiformat .MKV nutzen m\u00f6chte, ist das CCCP zu empfehlen. Aber es enth\u00e4lt nat\u00fcrlich auch alle anderen g\u00e4ngigen Codecs und DirectShow-kompatiblen Filter. Matroska ist am ehesten mit AVI zu vergleichen, da es sich um ein Containerformat handelt und sowohl Audio- als auch Videodateien enthalten kann. Dadurch werden Zusatzfunktionen wie Untertitel, Men\u00fcs mehrere Tonspuren oder Kapiteleinteilungen m\u00f6glich, die einzelne Codecs nicht unterst\u00fctzen. F\u00fcr die meisten User ist Matroska nicht von Bedeutung.<\/p>\n<h2>Fazit: Mit dem K-Lite Codec Pack kann man am wenigsten falsch machen<\/h2>\n<p>\u00dcber die Vor- und Nachteile von Codecpaketen wurde schon viel gesagt. Der gro\u00dfe Vorteil einer umfassenden Codecbibliothek auf dem Rechner stehen unsaubere Deinstallationen und Parallel-Installationen gegen\u00fcber, die zu diversen Problemen mit dem Betriebssystem f\u00fchren k\u00f6nnen. Besonders umfangreich und gleichzeitig benutzerfreundlich ist das K-Lite Codec Pack, mit dem fast alle W\u00fcnsche erf\u00fcllt werden. Nutzer \u00e4lterer Systeme sind mit den Vista- oder XP-Codecpaketen gut bedient und wer unbedingt .MKV-Dateien verwenden m\u00f6chte, sollte zum CCCP greifen. Insgesamt gilt: Nur so viele Multimedia-Codecs wie n\u00f6tig installieren, dann bleibt Windows auch stabil. Zum Schluss noch ein wichtiger Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, gegebenenfalls die richtige Version f\u00fcr 32- und 64-Bit-Betriebssysteme auszuw\u00e4hlen!<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bildnachweis:\u00a9Shutterstock-Titelbild: \u00a0eldar nurkovic -#01: PHILIPIMAGE<!-- <\/ezTOC> --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist einfach nur nervig, wenn ein ben\u00f6tigtes Codec zum Abspielen einer Mediendatei auf dem Computer fehlt. 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